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18.09.2021
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Liebe*r Newsletter-Abonnent*in!

"Was muss unsere Feier an Heiligabend unter freiem Himmel beinhalten, damit sie als Gottesdienst gilt und vor Ort genehmigt wird?" Es ist neu, dass wir uns gegenüber dem Ordnungsamt erklären müssen, wenn wir Gottesdienst feiern wollen. Die Pandemie bringt das mit sich. Und das hat gute Gründe. Ich antworte dem Anrufer auf seine Frage: "Zu einem Gottesdienst gehören unverzichtbar das trinitarische Eingangsvotum. Dann natürlich Gebet, der Predigttext, eine Predigt oder Ansprache, die Fürbitte, das Vaterunser und der Segen. Außerdem wird der Gottesdienst durch eine ordinierte oder mit der Verkündigung beauftragte Person gehalten. Das reicht aus. Was draußen unter Umständen schwierig ist, ist das Glockengeläut zu Beginn." Mein Gesprächspartner bedankt sich und äußert sich zuversichtlich im Blick auf den Heiligabend in seiner Kirchengemeinde.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie gute Wege finden, Advent und Weihnachten gottesdienstlich zu feiern.

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!
Evelina Volkmann
Leiterin Fachstelle Gottesdienst
www.fachstelle-gottesdienst.de


Dr. Evelina Volkmann



Impuls zu Jesaja 52,7-10 - Predigttext 25.12.20 - Christfest




Seid fröhlich und jubelt miteinander, ihr Trümmer Jerusalems!

Die Trümmer Jerusalems sind fröhlich und jubeln! Etwas, das zu Bruch gegangen ist, freut sich. Zunächst wirkt das wie ein Widerspruch. Trümmer stehen für Abbruch. Ruinen zeigen, was einmal war und nicht mehr ist. Sie sind wie Narben, die für immer ihre Spuren hinterlassen. Ob Corona auch solch eine Narbe hinterlässt?
Paradoxerweise wird hier mit dem Jubel über Gott nicht gewartet, bis die Scherben beseitigt sind, bis Neues aufgebaut wurde, bis die Pandemie überwunden ist. Hier jauchzen die Trümmer als Trümmer, so kaputt, wie sie sind. Denn kein anderer als Gott selbst macht sich auf den Weg, um aufzubauen. So löst sich der scheinbare Widerspruch auf: Was kaputt und zerstört, betrübt und deprimiert ist, wird von Gott getröstet und erlöst. Gerade das Unvollkommene, das sichtlich mit Makeln Behaftete, wird gesehen, spürt den Frieden kommen.
Und dann sind da noch die Wächter in den Trümmern. Sie haben ihre Sinne für das geschärft, was gerade auch noch geschieht. Mit gespitzten Ohren und weit geöffneten Augen erspähen sie die gute Nachricht schon von weitem: Gott kommt. Diese Späher*innen weisen auf das Gute hin, das sie mitten in den Trümmern wahrnehmen: Gott selbst hat seinen heiligen Arm entblößt. Er hat die Ärmel hochgekrempelt. Er selbst packt mit an und wird aktiv, um uns Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Gott kommt als Friedenskönig. Das verändert den Blick auf unsere Gegenwart.
Gesegnete Weihnachten!


Für das neue Kirchenjahr

 
 

Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext

Wer die Predigten gern mit Impulsen aus jüdischen Quellen (Talmud, Midrasch, jüdische Gebete, Feste, Romane, Gedichte,...) vorbereitet, braucht dieses Buch unbedingt. Zu jedem Sonn- und Feiertag finden Sie hier eine Predigthilfe mit Liturgievorschlägen, außerdem
- zum Tag der Beschneidung und Namengebung Jesu (1.1.),
- zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27.1.),
- zum Tag des Gedenkens an die Novemberprogrome (9.11.)
- und zu beiden Proprien des Israelsonntags (10. Sonntag nach Trinitatis).
Die Autor*innen stehen allesamt dem christlich-jüdischen Dialog nahe. Die meisten von ihnen haben ein Jahr an der Hebräischen Universität in Jerusalem studiert. Die wirkliche Besonderheit dieses Werkes ist jedoch, dass zwölf jüdische Autor*innen die 14 neuen Texte aus dem Tanach auslegen, die im dritten Perikopenjahr 2020/2021 zu predigen sind.

Studium in Israel e.V. (Hg.), Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext. Zur Perikopenreihe 3. Plus: Jüdische Theologinnen und Theologen legen die Bibel aus: Die neuen alttestamentlichen Texte der Reihe 3, Berlin 2020, 528 S., 19,90 € + Versand
ISBN: 978-3-9816903-6-1
Zu bestellen (als Buch oder als e-pdf) bei: studium-in-israel@kulturverlag-kadmos.de

 

Tipps für Online-Gottesdienste

 
 

Kostenlose Hilfestellungen durch die Gottesdienstberatung

Viele Pfarrer*innen haben in der Corona-Zeit Erfahrungen gesammelt mit der Produktion von Online-Gottesdiensten. Es gibt aber auch Kolleg*innen, die noch die eine oder andere Frage dazu haben. Denn bei gefilmten Gottesdiensten sind doch verschiedene Dinge zu bedenken, die anders sind als im analogen Gottesdienst. Dafür hält die Fachstelle Gottesdienst ein niederschwelliges Angebot bereit. Interessierte württembergische Kolleg*innen können sich mit ihren Fragen per Mail oder per Teams bei den unten genannten Gottesdienstcoaches melden. Diese geben als kostenlosen Service Tipps und Hilfestellungen rund um Online-Gottesdienste, insbesondere zum Zusammenspiel von Liturgie und Kamera. Wir dachten, das könnte insbesondere für die Weihnachtsgottesdienste von Interesse sein. Bei eher technischen Fragen verweisen wir an das Ev. Medienhaus. Antworten auf rechtliche Fragen zum Streaming von Gottesdiensten finden Sie im Rundschreiben des OKR vom 25.11.2020.

karina.beck@elk-wue.de  ralf.buerzele@elkw.de  bernd.burgmaier@elkw.de
philipp.dietrich@elkw.de
gudrun.ederer@elkw.de  gerlinde.feine@elkw.de  tobias.feldmeyer@elkw.de  stefanie.henger@elkw.de  evelina.volkmann@elk-wue.de susanne.wolf@elkw.de

 

Für Ihre Gottesdienstvorbereitung

 
 

Lied trifft Text

Das neue „Lied trifft Text“ bietet zu jedem Sonn- und Feiertag Liedvorschläge - differenziert nach der jeweils gepredigten Perikope. Die Vorschläge stammen neben dem Stammteil des EG aus allen seinen acht Regionalteilen, aus „Wo wir doch loben, wachsen neue Lieder plus“ und aus „Lieder und Psalmen für den Gottesdienst“. Dort sind diejenigen Wochenlieder und -psalmen der neuen Perikopenordnung zu finden, die nicht im EG stehen, bzw. die Psalmen, die zwar im EG stehen, aber nach der neuen Perikopenordnung nun eine andere Versauswahl als im EG haben - wie z.B. Psalm 24 für den 1. Advent.
Ein besonderer Gewinn sind die "Vorschläge zur liturgischen Gestaltung" für jeden Sonn- und Feiertag. Diese werden unsere Gottesdienste vielfältiger machen. Warum nicht am Pfingstsonntag das Evangelium mal in verschiedenen Sprachen lesen (S. 174)? Oder zum Gottesdienst am Martinstag (11.11.) Gemeindeglieder mit Vornamen Martina oder Martin einladen (S. 376)?

Lied trifft Text. Gottesdienstgestaltung mit dem Evangelischen Gesangbuch. überarbeitete und erweiterte Ausgabe für die geändere Perikopenordnung,
von Dörte Maria Packeiser, Ernst-Dietrich Egerer, Thomas Holm und Bernhard Leube,
Stuttgart 2020, 528 S., 12,80 €
ISBN: 978-3-931895-41-9

mehr Infos unter "Lieder" bei: www.fachstelle-gottesdienst.de/informationen-zum-gottesdienst/material-zum-gottesdienst/

 

Homiletische Schreibwerkstatt

 
 

Kreativ an der eigenen Sprache arbeiten

Mit der eigenen Sprache anschaulich und wirksam zu predigen, ist sonntägliche Herausforderung. In dieser Schreibwerkstatt erproben Sie Methoden des kreativen Schreibens anhand der Predigttexte von Karfreitag und Ostern. In spielerischer und konzentrierter Art finden Sie Zugänge zu den biblischen Texten. Ziel ist es, am Ende einzelne Werkstücke zu haben, die dann in der Feiertagspredigt ihren Platz finden. Voraussetzung sind die Lust am Neuen und am Schreiben sowie die Bereitschaft, die entstehenden Texte in der Gruppe für ein Feedback zur Verfügung zu stellen.

Zielgruppe: Pfarrdienst

Termin:
09.03.2021, 9-17 Uhr

Ort:
zuhause am Schreibtisch, da dies eine Online-Fortbildung ist.
(Im Nov. 2020 haben wir diese Form bereits erprobt und waren begeistert!)

Leitung: Dr. Evelina Volkmann

Referent: Pfarrer Christof Messerschmidt
Plätze: 10

Anmeldung so bald wie möglich online über den digitalen Dienstweg. Inhaber*innen von Sonderpfarrstellen melden sich hiermit an.

 
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Impressum

Fachstelle Gottesdienst im Evangelischen Bildungszentrum Haus Birkach
Grüninger Straße 25
70599 Stuttgart

Telefon: 0711 / 45804-56

E-Mail: fachstelle.gottesdienst@elk-wue.de
Web: www.fachstelle-gottesdienst.de

Presserechtlich verantwortlich:
Kirchenrätin Dr. Evelina Volkmann

Bilder:
Foto Evelina Volkmann: privat;

Foto Trümmer: Donnawetta auf Pixabay;

Foto Tipps für Online-Gottesdienste: Deborah Windham auf Pixabay;

Foto Kreuz auf der Wiese: Grant Whitty auf pixabay.


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